Uposatha Sila
Uposatha (Fasten) ist einer der wichtigsten Feiertage im Theravada-Buddhismus und findet regelmäßig an den Mondvierteln statt. Die Praktizierenden verbringen ihn mit Meditation, Fasten und viele davon unter Einhaltung der Sittenregeln (Silas), die man durch Sprechen der Uposatha Sila einzuhalten gelobt. Für Mönche und Nonnen gelten alle acht Regeln, für andere die ersten fünf. Sie sollen regelmäßig als Gelübde erneuert werden.
Ich verspreche
1. Kein lebendes Wesen zu töten,
2. nicht zu stehlen
3. mich der Unkeuschheit zu enthalten
4. nicht unwahr zu reden
5. keine berauschenden Getränke einzunehmen
6. nach 12 Uhr mittags auf feste Nahrung zu verzichten
7. auf Tanz, Musik, Kosmetika, Schmuck usw. zu verzichten
8. keine komfortablen und teuren Sitzplätze und Betten zu nutzen.
1. Kein lebendes Wesen zu töten,
2. nicht zu stehlen
3. mich der Unkeuschheit zu enthalten
4. nicht unwahr zu reden
5. keine berauschenden Getränke einzunehmen
6. nach 12 Uhr mittags auf feste Nahrung zu verzichten
7. auf Tanz, Musik, Kosmetika, Schmuck usw. zu verzichten
8. keine komfortablen und teuren Sitzplätze und Betten zu nutzen.
Die täglichen Betrachtungen
Der Meditierende wendet sich den grundlegenden Gedanken des Daseins, den Fünf täglichen Betrachtungen, zu:
Alter ist Leiden - wir können ihm nicht entrinnen. Krankheit ist Leiden - auch ihr können wir nicht davonlaufen. Von Geliebten getrennt sein ist Leiden und mit Ungeliebten vereint sein ist Leiden. Unser Leben ist vorübergehend und der Tod gewiss. Da dem so ist, haben wir das Glück, uns bei dieser Gelegenheit auf die Praxis der Einsichtsmeditation einzulassen, denn jetzt wurden wir nicht vergeblich geboren und verpassen nicht die Möglichkeit, die Lehre zu praktizieren.
Die rechte Lebensführung hierzu ist der edle achtfältige Pfad, der zur Auflösung des Leidens führt.
Nur durch
rechtes Verständnis,
rechte Gedanken,
rechte Rede,
rechtes Handeln,
rechten Lebensunterhalt,
rechte Bemühungen,
rechte Achtsamkeit,
rechte Konzentration
können wir dem Wohle aller dienen.
Die rechte Lebensführung hierzu ist der edle achtfältige Pfad, der zur Auflösung des Leidens führt.
Nur durch
rechtes Verständnis,
rechte Gedanken,
rechte Rede,
rechtes Handeln,
rechten Lebensunterhalt,
rechte Bemühungen,
rechte Achtsamkeit,
rechte Konzentration
können wir dem Wohle aller dienen.
Sutra der Liebenden Güte
Folgendes Gebet wird für die Liebende-Güte-Meditation empfohlen
Mögen ich und alle Wesen glücklich, frei vom Leiden,
frei von dem Verlangen nach Hass,
frei von Sorgen, Schwierigkeiten und Gefahren
und vor allem Unglück beschützt sein.
Möge kein Wesen Verlust erleiden.
Jedes Wesen hat sein eigenes Karma, hat Karma als Ursprung,
hat Karma als Erbe, hat Karma als Zuflucht
denn welches Karma man auch immer vollbringt,
sei es gut oder schlecht, es fällt auf einen zurück.
frei von dem Verlangen nach Hass,
frei von Sorgen, Schwierigkeiten und Gefahren
und vor allem Unglück beschützt sein.
Möge kein Wesen Verlust erleiden.
Jedes Wesen hat sein eigenes Karma, hat Karma als Ursprung,
hat Karma als Erbe, hat Karma als Zuflucht
denn welches Karma man auch immer vollbringt,
sei es gut oder schlecht, es fällt auf einen zurück.
Die Lehrrede von der Liebenden Güte
Was soll geschehen, das Gute zu erreichen
den Herzensfrieden, als einziges Ziel.
Wir seien stark, aufrecht, ergeben,
freundlich, sanft und ohne Stolz,
offen ehrlich und zufrieden,
genügsam, hilfreich, leicht befriedigt,
nicht zu geschäftig, einfach sei das Leben.
Die Sinne still, klar der Verstand,
nicht dreist, nicht gierig sei das Verhalten,
auch nicht im kleinsten gäbe es ein Vergehen,
wofür die Weisen uns tadeln könnten.
Und wünschen tun wir uns nur das Eine
Mögen alle glücklich leben
und die Herzen voll Freude sein.
Was immer auch an Wesen gäbe,
ob stark, ob schwach, ob groß, ob klein,
hier und dort, zu sehen oder nicht,
ob schon geboren, oder noch im Kommen,
mögen alle voll Freude sein.
Möge niemand einem anderen schaden,
oder irgendwie verachten.
Wir wollen keinem bös´ gedenken,
aus Feindschaft oder Ärgernis.
Wie eine Mutter mit Ihrem Leben,
ihr einzig Kind bewacht und schützt.
So mögen wir für alle Wesen,
die grenzenlose Liebe haben.
Erweckt in uns durch reine Wahrheit,
die ganze Welt liebend umfasst,
ganz frei von Hass und jeder Feindschaft.
Im Gehen, Stehen oder Liegen,
wenn man noch nicht müde ist,
können wir auf Liebe achten,
was heiliges Verweilen heißt
Wer ohne Ansicht leben kann,
Tugend und Weisheit in sich trägt,
den Sinnen niemals mehr verhaftet,
der hat ganz sicher nie mehr Geburt.

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