Wie alles begann



Es begann alles 2006 mit meiner Reise nach Südafrika, Swaziland und Mozambique.
Wie viele, die Afrika vor mir besucht haben, war ich begeistert von dem Land und gleichzeitig erschüttert über die Armut. Der direkte Zusammenhang mit mangelnder Bildung, gerade bei den Frauen, war mir selten so ersichtlich.

Seit 2004 bin ich mit einem buddhistischen Mönch aus Burma, Ashin Sopaka, befreundet, der seit 2003 in Deutschland als Asylant lebt. Unter www.ashin.de gibt’s mehr Infos über ihn. Ashin hat schon in Burma, vor seiner Flucht, mit anderen Mönchen das Projekt the best friend ins Leben gerufen, in dem Kinder von den Mönchen unterrichtet werden.

Es ist in Burma für viele Kinder sehr schwer, eine Schule zu besuchen, um eine Ausbildung zu erlangen. Als ich ihm von meiner Reise und meinen Eindrücken erzählte, fragte er mich, ob ich nicht eine Idee hätte, wie man ein ähnliches Projekt für Afrika begründen und dafür Spenden sammeln könnte…
So ist die Idee des Haarschneidetags entstanden.

Anfangs war ich noch alleine bei Ashin im Hof des KBC (Köln Buddhist Center, www.kbconline.org ), doch von Anfang an kamen so viele “Kunden”, dass klar war, dass ich es unmöglich alleine schaffen konnte.
Die ersten Kunden waren übrigens Familie Jäger - Gregor Jäger ist Teilhaber der “Kletterfabrik“, also der Kletterhalle in Köln-Ehrenfeld. (www.kletterfabrik-koeln.de)

Ich bat Kolleginnen und Freundinnen um Unterstützung, und nach einem guten Jahr sind wir mit dem Haarschneidetag in die Kletterfabrik umgezogen, um noch mehr “Laufkundschaft” zu haben und stärker auf unser Projekt aufmerksam zu machen.